Traningscamp Gran Canaria
In Form eines Trainingslagers können wir Bike-Sportsoldaten unsere WKs absolvieren. So nutzen wir hier in Gran Canaria, Spanien die guten Bedingungen um uns auf die kommende Saison vorzubereiten. Bei super Wetter stehen täglich Trainingseinheiten auf dem Programm um beim ersten Weltcup im März in Form zu sein. Welche Rennen auf dem Programm stehen, ist unter Agenda zu sehen.
patrikgallati Bikeday
Nach den letzten Rennen dieses Jahres kann ich auf eine erfolgreiche Saison 2011 zurück blicken. Mit drei Top-20-Platzierungen im Weltcup konnte ich nochmals einen grossen Schritt in Richtung Weltspitze machen. Dies war aber nur durch die Unterstützung des ganzen Umfeldes möglich. Speziell danken dafür möchte ich meinen Sponsoren, welche den Schritt zum Profi erst ermöglichten. Zum Abschluss der Saison und als Dankeschön fand am 15. Oktober 2011 der patrikgallati Bikeday statt. Dabei waren Fans und Sponsoren zuerst auf einer gemütlichen Biketour bei super Wetter und anschliessendem Essen in der Lintharena SGU. Bilder dazu finden sie hier.
Iron Bike Race Einsiedeln
Bei gutem Wetter starteten über 700 Fahrer auf die 77 KM lange Runde um den Sihlsee. Rasch wurde die Spitzengruppe immer kleiner bis ich nach ca. 22 KM bereits alleine an der Spitze lag. Doch ich merkte bald, dass ich meine hohe Pace nicht halten kann und die Verfolger wieder näher kamen. Die Bergpreiswertung gewann ich noch deutlich, 15 KM vor dem Ziel überholte mich aber Konny Loser. Im Ziel war ich dann Glücklich über meinen 2. Platz, denn der Dritte Marcel Bartholet war auch nicht mehr weit hinter mir.
Bundesliga HC Heubach
Nach meinen guten Rennen beim Racer Bikes Cup Finale in Muttenz startete ich heute in Heubach beim Bundeligarennen mit HC-Status, was auch immer ein starkes Teilnehmerfeld bedeutet.
Die Runde war geprägt vom langen Aufstieg mit über 200 Höhenmetern und es waren sieben Runden zu fahren. Ich fand gleich nach dem Start Unterschlupf in einer Gruppe um den 5. Rang, zusammen mit Nino Schurter und Rudy van Houts. Als ich aber mitte Rennen sah, dass weitere Fahrer von Hinten aufschliessen werden, habe ich angegriffen. Da mir zu dem Zeitpunkt niemand folgen konnte, fuhr ich die letzten drei Runden alleine und brachte den 5. Rang sicher ins Ziel und bin damit sehr zufrieden.
In zwei Wochen werde ich nicht wie geplant am Bundesliga Finalrennen starten, welches rund 9 Autostunden entfernt ist, sondern ich fahre das "fast Heimrennen" in Einsiedeln, den Iron Bike Marathon.
Weltcup Val di Sole, Italien
Es war ein schlechter Tag, zuerst stürzten zwei Fahrer kurz nach dem Start vor mir und ich verlor einige Ränge, aber auch die Beine waren nicht zu Höchstleistungen bereit. Ich kämpfte mich als 57. knapp in die Punkteränge.
Mit meinen drei Top 20 Platzierungen wurde ich im Gesamtweltcup immerhin 31.
Weltcup Nove Mesto, Tschechien
Es war nicht mein Tag. Bereits in der Startrunde erlitt ich einen Defekt und ich fiel auf Position 55 zurück. Nach einer Aufholjagd hatte ich mich bis zur fünften von sieben Runden auf Rang 18. vorgekämpft, ehe ich noch einen Plattfuss einfuhr und in der Techzone das Hinterrad wechseln musste. Erneut fiel ich auf Positionen um Rang 50 zurück, fand aber meinen Rhythmus nicht mehr und gab das Rennen enttäuscht auf.
Dass meine Form aber gut ist hat mir die Aufholjagd gezeigt und dieses Gefühl nehme ich mit nach Italien, wo am kommenden Samstag der Weltcup-Final statt findet.
Europameistetschaft Dohnany, Slowakei
Die Bedingungen waren sehr schwer, heisse Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit prägten das Rennen. Nach einer super Startrunde, in welcher ich mich auf Position 12 vorschob, musste ich in der ersten von acht grossen Runden dafür büssen. Ich fiel auf Rang 38 zurück. Danach fand ich meinen Rhythmus wieder und konnte bis am Schluss auf Rang 22 vorfahren.
Nun reisen wir direkt weiter nach Nove Mesto, Tschechien, wo in einer Woche ein weiteres Weltcuprennen statt findet.
Europameistetschaft Dohnany, Slowakei
Am Mittwoch bin ich mit dem Flieger an die EM in die Slowakei gereist. Nach 4 Tagen Training auf der Strecke bin ich motiviert für das Rennen von morgen Sonntag. Die Strecke ist technisch relativ einfach und ich hoffe, mich nun definitiv von meiner Erkrankung vor der SM erholt zu haben.
Das Rennen von morgen 14 Uhr kann live auf http://www.infonettv.sk angesehen werden, die aktuellen Rundenzeiten findet man auf http://www.europemtb2011.com/index.php/competitors.html
Schweizermeisterschaft Plaffeien
Nach der Rückreise aus Amerika hat mich leider eine starke Erkältung erwischt und die ganze Woche an einer optimalen Vorbereitung auf die SM gehindert. Diese hielt bis zum Wochenende an, trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass es laufen könnte und bin gestartet. Doch bald musste ich eingestehen, dass ich nicht fit bin und habe das Rennen vorzeitig beendet.
Erneut in den Top 20 am Weltcup Windham, USA
Das Höhentrainingslager auf dem Bernina im Juni hat sich voll ausbezahlt. Wie vor einer Woche konnte ich ein sehr regelmässiges Rennen fahren und arbeitete mich Position um Position nach Vorne. Mit dem 16. Platz erreichte ich mein bisher zweitbestes Ergebnis im Weltcup und ich kann morgen mit super Erinnerungen von Kanada und den USA zurück in die Schweiz reisen. Nächstes Wochenende findet die Schweizermeisterschaft in Plaffeien statt.
Weltcup Windham, USA
Nach meinem besten Resultat letzte Woche in Kanada bin ich sehr motiviert morgen erneute ein gutes Rennen zu fahren. Das Wetter sollte mit 26 Grad wieder entgegenkommen. Rennen kann ab 20.30 Uhr (schweizer Zeit) live auf www.freecaster.tv verfolgt werden.
Weltcup Mont Sainte Anne, Kanada
Mit guten Erinnerungen konnte ich diese Woche auf der Strecke trainieren, denn hier gewann ich letztes Jahr die WM-Bronze Medaille. Da es die ganze Woche regnete war die Strecke um einiges anspruchsvoller als letztes Jahr. Am Renntag schlug das Wetter aber um und es war heiss und schwül. Einmal mehr hatte ich keine Mühe mit diesen Bedingungen und ich hatte das ganze Rennen Druck auf den Pedalen. Ich machte auf den insgesamt 6 Runden, die zu absolvieren waren, Rang um Rang gut und erreichte mit dem 13. Platz mein bisher bestes Resultat im Weltcup.
Nun Reisen wir weiter nach Amerika, wo am Samstag das nächste Weltcuprennen auf dem Programm steht.
Starker Auftritt in Chur...
Am stark besetzten Racer Bikes Cup Rennen in Chur belegte Patrik den guten 6. Rang. In einem spannenden Rennen fand Patrik wieder zu seiner Form zurück. Nach der ersten Runde passierte er als 7. die Ziellinie, ab der dritten Runde startete er zu einer sehr eindrucksvollen Aufholjagd. Insgesamt mussten neun Runden absolviert werden, in der sechsten Runde überquerte Patrik die Ziellinie an dritter Stelle liegend. In den letzten beiden Runden musste er Lukas Flückiger, Florian Vogel und Fabian Giger noch den Vortritt lassen. Gewonnen wurde das Rennen von Nino Schurter vor dem bmc-Teamkollege Moritz Milatz.
Mit dem erreichten Resultat ist Patrik sehr zufrieden. Am Montag geht es für zwei Weltcuprennen in die USA und Kanada.
Racer Bikes Cup Engelberg
Während meines Höhentrainingslagers auf dem Bernina bestritt ich das Racer Bikes Cup Rennen in Engelberg. Am Anfang konnte ich noch Vorne mithalten, jedoch verspührte ich rasch das Höhentraining und fiel zurück. Nach der Hälfte des Rennens gab ich auf.
Weltcup Offenburg, Deutschland
Nach dem Ausfall letzte Woche in England stand das Glück erneut nicht auf meiner Seite. Ich erwischte einen schlechten Tag und kämpfte mich mit dem 53. Rang nur kanpp in die Top 60. Nun bin ich für 3 Wochen im Höhentrainingslager im Engadin und werde am Racer Bikes Cup in Engelberg das nächste mal am Start stehen.
Defekt am WC Rennen in England
Bei windigen Bedingungen ging Patrik heute motiviert an den Start. Schon nach einer Minute hatte er einen Defekt an der Kette und er fiel zurück auf den letzten Platz. Nach der Techzone versuchte Patrik nochmals ins Rennen zurückzufinden, was jedoch viel Kraft brauchte und nicht mehr zu einem Platz in den Top 60 reichte und somit das Rennen aufgab.
Die Enttäuschung ist gross, aber Patrik schaut vorwärts auf das nächste WC Rennen am kommenden Sonntag in Offenburg Deutschland.
Weltcup Dalby Forest, England
Nach der langen aber angenehmen Reise mit der Fähre über Nacht nach England, konnte ich am Donnerstag bereits auf der Strecke trainieren. Der Rundkurs weist keine extrem schwierigen Passagen auf, ist aber sehr unruhig und mit vielen Wurzeln versehen. So werde ich am Sonntag um 14 Uhr mit dem Fully am Start stehen. Das Rennen kann über www.freecaster.tv live verfolgt werden.
Im Vorfeld zum zweiten Weltcuprennen hat ride.ch ein Interview mit mir gemacht.
Bundesliga Saalhausen
Bei Regen und Hagel bin ich in Saalhausen zum Bundesligarennen über 8 Runden gestartet. Nach einer Runde lag ich auf dem 7. Rang. In der zweiten Runde hatte ich einen Defekt an der Gabel und musste dadurch in den Abfahrten aufpassen um nicht zu stürzen. Eine weitere Runde kämpfte ich mich noch über die Strecke ehe ich das Rennen mit Gedanken an die nächsten beiden Weltcups beendete. Trotz dieser Aufgabe weiss ich, dass die Form stimmt und reise am Mittwoch motiviert nach England.
Super 5. Platz in Solothurn
An den Bikedays in Solothurn fand am Samstag um 16 Uhr das Cross Country Rennen der Elite statt. Mit der Nummer 11 erwischte ich einen super Start und konnte in der Spitzengruppe mitfahren, dies war auf der sehr schnellen und flachen Strecke ein grosser Vorteil. Nach 3 von 7 Runden setzten sich Schurter und Sauser ab und ich kämpfte zusammen mit Gujan und Lukas Flückiger um den 3. Rang. In der letzten Runde fehlte mir aber die Kraft im Kampf um den Podestplatz. Jedoch bin ich mit dem 5. Platz in diesem gut besetzten Rennen sehr zufrieden.
Erneut gutes Rennen in Houffalize Belgien
Beim sehr gut besetzten Rennen in Belgien mit HC- Status gelang mir erneut ein tolles Rennen. Durch einige harte Trainingseinheiten in dieser Woche fühlten sich die Beine zu Beginn des Rennens noch etwas schwer an. Die warmen und staubigen Bedingungen kamen mir einmal mehr entgegen und ich fuhr bis ins Ziel auf den 13. Rang vor. Damit bin ich sehr zufrieden, zumal ich diese Woche das Training, mehr auf die nächsten Weltcuprennen als auf das heutige Rennen ausgelegt habe.
Nächster Start am 7. Mai 2011 beim Racer Bikes Cup in Solothurn.
Start am HC-Rennen in Houffalize...
Nach dem super Weltcuprennen in Südafrika nutze ich meine Form und werde am HC-Rennen in Houffalize, Belgien an den Start gehen. Die Strecke in Belgien kenne ich sehr gut, in den letzten Jahren war dort immer ein Weltcuprennen. Nun wird mit dem HC-Sonderstatus, wo es mehr Weltranglistenpunkte als üblich gibt, erneut ein sehr starkes Teilnehmerfeld in Belgien erwartet.
Start: Sonntag 1. Mai 14 Uhr
Gelungener Start in die Weltcup-Saison...
Im südafrikanischen Pietermaritzburg startete die Weltelite zum ersten Weltcuprennen der Saison 2011. Über hundert Fahrer versammelten sich zu diesem ersten Vergleich im Weltcup. Schon bald nach dem Start wird der Rundkurs in Pietermaritzburg sehr eng, deswegen war ein vorderer Startplatz sehr wichtig. Mit der Startnummer 37 startete ich zu diesem Rennen. An 32. Stelle passierte ich die erste Runde. Insgesamt waren fast 32 Kilometer zu fahren.
Der Start gelang nach meinen Vorstellungen, Ziel war Startplatz halten oder gar zu verbessern. In jeder Runde lief es mir besser, ich konnte mich stetig um ein paar Plätze nach vorne arbeiten. In der zweitletzten Runde passierte ich gar an 15. Stelle. Im Ziel reichte es mir dann zum 17. Platz, mit diesem Ergebnis bin ich äusserst zufrieden. Die Abfahrten waren technisch sehr anspruchsvoll und verlangten einiges ab. Der zeitliche Rückstand von vier Minuten auf den Sieger Nino Schurter, zeigt mir, dass ich ich einen weiteren Schritt nach vorne gemacht habe. Mit diesem Resultat sollte ich mich im uci-Ranking nochmals verbessern können, dies ermöglicht mir bessere Startplätze. Heute Sonntag reisen wir zurück in die Schweiz, angesagt ist gute Erholung und Trainings. Am 22. Mai 2011 ist das nächste Weltcuprennen in England, vorher starte ich am 7. Mai in Solothurn beim Racer Bikes Cup, weiter überlege ich mir einen Start in Belgien.
Meinen Fans, Sponsoren und dem bmc-Team danke ich für die Unterstützung und bis bald.
Patrik Gallati
Erfolgreich in Tesserete...
Nach Schaan war der Racer Bikes Cup in Tesserete bei Lugano erneut sehr gut besetzt. Mit Schurter, Vogel, Absalon und Milatz waren die besten der Welt mit am Start. Mit den seit einigen Tagen heissen Temperaturen (30 Grad) und der dadurch sehr staubigen Strecke hatten viele Fahrer etwas Mühe. Auch im letzten Jahr fuhr ich bei warmen Wetterverhältnissen gut, deswegen war ich sehr zuversichtlich, dies bestätigte sich auch schnell bei diesem Rennen. Ab der zweiten Runde kämpfte ich mit Gujan um den 5. Platz. Leider musste ich mich im Zielsprint um wenige Zentimeter geschlagen geben und fuhr als sechster über die Ziellinie. Damit war ich allerdings sehr zufrieden und reise so mit einem guten Gefühl am Mittwoch nach Südafrika, wo in zwei Wochen das erste Weltcuprennen der Saison stattfindet.
Racer Bikes Cup Schaan..
Kein super Rennen in Schaan.
Nach einem schlechten Start war eine Spitzenplatzierung nicht mehr möglich. Trotzdem kämpfte ich weiter und kam im Laufe des Rennens immer besser in Fahrt. Ich konnte rund 10 Ränge gutmachen und fuhr auf den 13. Rang.
Nächster Start in zwei Wochen beim Racer Bikes Cup in Tesserete bei Lugano.
Racer Bikes Cup Schaan
Morgen Sonntag beginnt die Rennsaison mit dem Racer Bikes Cup in Schaan auch in der Schweiz, resp. Lichtenstein. Ich war heute Morgen vor Ort und habe die leicht abgeänderte Strecke besichtigt. Dadurch dass die Strecke etwas verkürzt worden ist, ist sie nun technisch anspruchsvoller und für die Zuschauer spektakulärer als vor zwei Jahren. Ich werde morgen mit der Startnummer 11 ins Rennen gehen und bin nach dem guten Saisonstart in der Toskana zuversichtlich für ein erneut gutes Resultat.
Start ist um 14.00, weitere Infos unter www.racerbikescup.ch
Maremma Cup, Italien
Beim zweiten Rennen des Maremma Cups in Italien lief es mir um einiges besser als eine Woche zuvor. Ich startete mit der Nummer 22 in das sehr gut besetzte Rennen. Viele Defekte und Platten waren auf der technischen Strecke zu verzeichnen. Ich blieb verschont und konnte immer weiter nach vorne fahren. In den letzten 2 von 7 Runden konnte ich sogar in die Top Ten vordringen und wurde guter 9. Ich bin mit diesem Rang sehr zufrieden und sehe optimistisch dem ersten Rennen in der Schweiz entgegen.












